Forschungsinstrumente ungenügend!

In seinem Blogbeitrag New Archaeology Tools in No Man’s Sky v1.11 schöpft Reinhard wieder Hoffnung für sein Team: das neue Uppdate von NMS hätte endlich die Voraussetzungen für die geplanten archäologischen Forschungsarbeiten in NMS geschaffen. Das betrifft zunächst einmal Fotografie und Film: die Untertitel können nun je nach Bedarf an und ausgeschaltet werden, was einen wichtigen Zugewinn für das erarbeitete Dokumentationsmaterial bedeutet. Keine Mitteilungen des Huds mehr auf unseren Bildern, wenn wir das nicht wollen! Das ist erfreulich.

Was aber viel mehr zählt: endlich können den Fundstätten auch Koordinaten zugewiesen werden, was deren Vermessung und letzten Endes Auffindbarkeit erst möglich macht. Damit sind die Voraussetzungen für eine sinnvolle Erforschung der archäologischen Stätten gegeben. Die vom NMS ArchäologInnenteam rund um Reinhard ausgearbeitete Forschungsliste für die systematische Erforschung der Artefakte auf NMS kann nun genutzt werden.

Drei Instrumente (im Foundation Update enthalten) ortet Reinhard, die nun für die Forschungsarbeiten von zentraler Wichtigkeit werden: (1) Kommunikationsterminals, (2) Signalscanner und (3) Beacons. Mit den geeigneten Rohstoffen können alle drei Instrumente in der Nähe von Artefakten platziert werden. Allerdings scheint dies nicht reibungslos zu funktionieren. Ein ärgerlicher Bug besteht etwa darin, daß das Aufstellen von Signalscannern in unmittelbarer Nähe von Wissenssteinen letztere zum Verschwinden bringt. Archäogamer werden sich wohl mit dem Umstand nicht anfreunden können, daß sie das Artefakt, daß sie vermessen,  gleichzeitig unsichtbar wird. Auch das unmittelbare Nebeneinander Aufstellen von Kommunikationsterminal, Signalscanner und Beacon scheint nicht reibungslos zu funktionieren: die Instrumente bringen sich manchmal gegenseitig zum Verschwinden.

Wie aber nutzen die drei Instrumente dem Archaeogamer, sieht man von diesen Schwierigkeiten einmal ab?

An den Kommunikationsterminals können kurze Nachrichten für andere Reisende eingegeben werden. Interagieren diese mit ihnen, so können sie die hinterlassenen Nachrichten lesen. Damit werden die Kommunikationsterminals zu einer Art „Infotafel“, auf der die Namen der Entdecker oder andere Hinweise vermerkt werden können, etwa in der Art: „Archaeologigal Site No.XY. Discovered by nomasky.“ Die Anzahl der Zeichen ist sehr beschränkt, sodaß nur Kurznachrichten hinterlassen werden können.

Die Signalscanner können seit dem Foundation Update nun ebenfalls von den Reisenden selbst aufgestellt werden und ersetzen die alten Signalscanner der Vanilla Version von NMS. Mit ihnen können wir dem Standort des Artefakts nunmehr Koordinaten zuweisen. Die Koordinaten bestehen aus einer Buchstabenfolge und 4 Hexadesimalzahlen, die jeweils durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt sind, etwa: OJAS:0E87:007E:06E4:005D. Die Buchstabenfolge OJAS bezeichnet dabei den Namen des Signalscanners. Die anderen Zahlen sind Koordinaten im Hexadesimalsystem. Doch warum 4 Zahlen? Sollten nicht drei Zahlen für die Raumkoordinaten x:y:z genügen?

Beacons sind die dritte Art von Instrumenten, die nun von den Reisenden auf den Planeten verbaut werden. Mit ihnen lassen sich Wegpunkte am Hud des Raumschiffes speichern und unterschiedlich einfärben, um so unterschiedliche Arten von Artefakten zu kennzeichnen. Allerdings füllt sich bei entsprechend eifrigem Suchen und Finden auf einem Planeten rasch der Hud mit den runden Wegpunkten, was das ganze ein wenig häßlich und sehr unübersichtlich macht.

Stellt sich nun die Frage, ob die ForscherInnen unter uns mit den Instrumenten des Foundation Updates zufrieden sein können. Nomasky meint, ohne in Nörglerei verfallen zu wollen, daß noch so einiges getan werden muss, um die Forscher unter uns befriedigen zu können, und das nicht nur bei der Vermessung der Welten:

  • Ja, man kann ab nun auch in reinem Photo- und Videomodus arbeiten und das störende Hud verzichten. Allerdings erweist sich das Umschalten zwischen Photomodus Ein und Aus als etwas aufwendig und zeitintensiv, da man immer in eine andere Menüführung wechseln muss. Ein Shortcut auf dem Hud würde hier eine große Erleichterung bringen.
  • Auf die gegenseitige Beeinflussung von Instrument und Wissensstein bzw. der Instrumente hat Nomasky schon weiter oben hingewiesen. Ob es sich hier um einen Bug oder nicht handelt, muß sich erst herausstellen. Nomasky plant, am Ende der laufenden Forschungsreihe seine Wegpunkte erneut abzureisen, um mehr Licht in die Sache zu bringen.
  • Trotz der Möglichkeit, Koordinaten und Wegpunkte zu speichern, fehlt es an einer geeigneten Karte, auf denen diese verzeichnet werden können, um etwa Un/Regelmäßigkeiten bestimmter Artifakte feststellen zu können.
  • Noch immer kann man/frau nur in eine Richtung reisen. Wohl sind die Terminals in den eigenen Heimatbasen eine Möglichkeit in die Ferne und wieder zurück zur Basis zu reisen, aber das genügt nicht. Heimatbasen gibt es nur einmal, sie können nicht entlang der Reiseroute multiple errichtet werden. Was also „hinter“ der ersten (und einzigen) Heimatbasis liegt, ist verlorenes Land für den Forscher.
  • Die Mängelliste hat sich bisher nur auf Archäogamer beschränkt, doch sind auch die Möglichkeiten für ForscherInnen, die sich mit der Fauna und Flora in NMS beschäftigen, ebenfalls ungenügend. Doch mehr dazu an anderer Stelle.

Fazit: Wir warten gespannt auf weitere Updates, Hello Games, die uns das Leben im No Man’s Sky als engagierte ForscherInnen leichter machen! Noch ist es zu früh, zufrieden zu sein.

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